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edv der 60erUm der sehr hohen Arbeitsgeschwindigkeit des Computers zu entsprechen, werden Lochstreifen mit 12000 Zeichen je Minute eingegeben, mit 6000 Zeichen je Minute ausgestanzt. Bei Lochkarten sind es bis zu 150000/24000, bei Magnetbändern je 7200000 Zeichen je Minute für das Eingeben. Mittelpunkt des Computers ist die Zentraleinheit mit Steuerwerk für die Programmabläufe, Steuerwerk für die Rechenarbeiten nach Programm und Arbeitsspeicher, der vor jedem Arbeitsgang Daten von Programm-Platte und Datenbank aufnimmt. Ingenieure überwachen die Arbeit des Computers an Kontrollgeräten. Kernstück der Werkzeugherstellung ist die elektronisch gesteuerte 2DZeichenmaschine (1). Ihre fotoelektrische Abtasteinrichtung (2) kann Zeichnungen "lesen" und in Daten "übersetzen". Mit Daten "gefüttert", kann sie automatisch zeichnen. Computer "sprechen" und "hören" mit Lochstreifen (3), in denen Buchstaben, Ziffern und Zeichen verschlüsselt eingestanzt sind. Die Mittelspur dient dem Transport. Die Preßformen, die in den großen Pressen Karosserieteile herstellen sollen, haben oft sehr komplizierte Oberflächen. Das macht schwierige Wege von unterschiedlichen Fräsköpfen notwendig - die entsprechenden Steuerprogramme müssen exakt ausgearbeitet sein. - Foto oben: Steuerpult für NC-Maschinen mit Lochstreifen-Lesevorrichtung. Links: NC-Fräskopf (4) über einem Werkstück (5), das zur Preßform werden soll, hier für ein Armaturenbrett."Autowerk", Dillenburger/ Korn, Otto Maier Verlag Ravensburg, 1971 |
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