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Bild links: |
| Langwellen 0,15 bis 0,35 MHz Mittelwellen 0,51 bis 1,62 MHz |
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| Kurzwellen 5,50 bis 16 MHz | |
| VHF Kanal I, II, 55 bis 65 Megahertz | |
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UKW - Hörfunk 87,5 bis 108 MHz der Strich soll einen Sender und seine Bandbreite (0,12 MHz) zeigen |
| restliche VHF - Kanäle |
Grafik an der Schultafel:
"Wie oft mal sind 0,009 MHz in der Differenz von 0,35 und 0,15
MHz enthalten?"
"Etwa 22 mal"
"Richtig, setzen! Jetzt wißt ihr wieviele Langwellensender
möglich sind und warum die Bandbreite so schmal ist"
Soweit unser Wissen aus der Schule. Aus der Zeitung wissen wir, dass
es nie genug freie Sendefrequenzen gegeben hat und nur die Möglichkeit
höhere Frequenzen zu wählen einen Ausweg darstellt. Dieser
mußte nach dem zweiten Weltkrieg in Deutschland beschritten werden,
da internationale Wellenpäne den Deutschen sehr wenige Frequenzen
beließen. Mit dem Übergang zur UKW wurde es notwendig von
Amplitudenmodulation auf Frequenzmodulation umzustellen um Störungen
zu minimieren. Die Bandbreite konnte dabei erhöht werden.

Als Beispielgerät aus der noch jungen BRD ein Grundig 38 W von 1950. Das ist ein UKW - Stahlröhren - Vollsuper mit AZ11, EM11, ECF12, ECH11, EBF15, EAA11, ECL11 des Baujahres 1950. Damit ist die Frage ob es denn möglich ist einen UKW - Empfänger mit Stahröhren zu bestücken mit „ja“ beantwortet.

Immer wieder taucht die Frage auf wie sich denn so einer der ersten UKW - Empfänger anhört. Heute freilich wie jeder andere, aber bedenkt man die geringe Anzahl an UKW - Sendern des Jahres 1950 muß man es auf Ballungsräume beschränken. Bei etwas größerern Distanzen erzwingt die nötige Empfindlichkeit einen Superhet, denn das Pendelaudion ist zu unempfindlich.

Über die technischen Feinheiten von "Hi - Fi" und Stereophonie
zerbrach man sich vorerst noch nicht den Kopf, vielmehr galt es Schaltungen
für schwierige Empfangslagen zu entwickeln.
Die frühen 50er Jahre waren die Zeit der genialen Sackgassen beim
UKW - Empfang begonnen mit dem Pendelaudion über die Siebengitterröhre
("Enneode") als FM - Demodulator und die Synchrondetektorschaltung
nach Körting, welche wiederum für Stereo nicht mehr verwendbar
war.
zum Inhaltsverzeichnis| © Fotos: siehe gesondertes Bildverzeichnis (Liste) | © Text: Albrecht Pechinger, Wien, 12. April 2010 |