Ergänzumgen
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links: Sperrkreis als Zubehör zum Unter- drücken des Ortssenders |
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links: Fertiger Supervorsatz für einen VE 301. Zusammen jedoch teurer als ein Selbstbau - Reflexsuper |
Logischer war für Aufsteiger dem VE einen Supervorsatz zu spendieren um sich ein völlig neu konstruiertes Gerät zu ersparen. Teuer waren in den 30er Jahren vor allen Dingen die Röhren selber, hingegen Spulen, Kondensatoren und Widerstände schlugen geringere Lücken in das Budget. So kostete eine Röhre Typ RES 164, also die Endröhre der VE 301 ungefähr soviel wie eine Goldfüllfeder. Der Gegenwert in Euro wäre grob geschÃätzt € 100 aufwärts. Später, mit zunehmendem Fortschritt des Krieges waren sie so gut wie überhaupt nicht mehr oder nur ausnahmsweise lieferbar.

Immer und immer wieder wurden in Fachzeitschriften Schaltungen veröffentlicht wie man den Volksempfänger oder den DKE verbessern könne, es gab sogar Vorschläge ihn zu einem Pendelaudion umzubauen. Allen diesen - teilweise sogar wirklich pfiffigen - Konstruktionen war insoferne eine natürliche Grenze gesetzt als auch die schönste Verbesserung bei verbrauchten Röhren nichts nützt. Doch woher in der 40er Jahren Röhren nehmen? Nach dem Krieg boten sich Restposten von Wehrmachtsröhren als Provisorium ohne Aussicht auf späteren Ersatz an. So interessant diese Umbauten auch waren - den Sammler interessieren gerade eben die verbastelten Geräte heute normalerweise gar nicht

Historisch wäre nur anzumerken, dass die beliebteste Sendung des Reichsrundfunkes das Wunschkonzert gewesen wäre aber die wichtigste die Luftschutzwarnungen waren, und um diese hören zu können war genügte jedweder Notbehelf.
| © Fotos: siehe gesondertes Bildverzeichnis (Liste) | © Text: Albrecht Pechinger, Wien, 28. Okt. 2007 |