|
Der Zeit ihre Computer, den Computern ihre Software.
Wer auf die Idee kommt aus Resten einen Rechner zu- sammenzustellen sollte es so tun, dass ungefähr alle Bauelemente altersmässig harmonieren. So erfuhr ein Compaq Deskpro von 1999 (Pentium III, 500 MHz, 128 kB RAM, Festplatte 20 GB) eine Renaissance, zudem sollte er via Netzwerkkarte an das Internet angeschlos- sen werden können. Um böse Überraschungen mit dem BIOS zu vermeiden lag es nahe zum ursprünglichen Betriebssystem zu greifen, das war Windows 98 (ohne Zusatz 1.3 oder SE) mit DOS 7.1. Grafikkarte und Netzwerkkarte für die PCI - Slots (kein PCI Express) - alles freilich der Baujahre 1998 und 2000. ![]() Bild: Das Versprechen in 30 bis 60 Minuten fertig zu sein ist ohne Belang, im Idealfall sind es 20 Die Hilfedatei auf der Installationsdiskette für die Netzwerkkarte verriet, dass zuerst das Betriebssystem installiert werden möge und dann erst die Netzwerkkarte einzubauen wäre. "it's recommended", also anders geht es schief. So ist es auch, es ist auch keineswegs egal in welchem slot welche Karte sitzt, mehrmals probieren ist angesagt, jedesmal wenn es daneben geht Festplatte neu formatieren und alles von vorn beginnen, alles andere ist vergebene Liebesmüh'. Woran erkennt man wenn es schief geht? Früh genug, der Rechner lässt sich entweder nicht mehr ohne Absturz hochfahren oder stürzt beim herunterfahren jedesmal ab. Ein erneutes "Drüberinstallieren" des Betriebssystems hilft nichts. ![]() Bild: So sieht die Abfragemaske aus, installiert man das Betriebssystem erneut ohne die Festplatte zu formatieren sieht man es nicht wieder, also besser den Code nicht verlieren Ohne zweiten vollständig lauffähigen Rechner ist man auf verlorenen Posten, man benötigt ihn um die Festplatte formatieren zu können, oder auch eine schwer lesbare Installationsdiskette neu auf eine Floppy Disk schreiben zu können. Weiters findet man Hinweise über den gerade in Arbeit befindlichen Rechner im Internet, aber wie will man dort nachsehen wenn der Rechner dafür gerade in Arbeit ist? Am besten ist, wenn der zweite Rechner ähnlich ist, hier war es ein Me - Gerät, um besser 1:1 vergleichen zu können wo sich was findet. ![]() Bild:Dies verheisst bangen ob der Neustart gelingt, bei Windows 98 ist alles möglich Angenommen Windows 98 ist installiert, mehrmaliges Hochfahren und Herunterfahren ohne Fehlermeldung gelungen, weiters sei es möglich gewesen die Bildschirmauflösung so einzustellen, dass die Fenster vollständig lesbar sind, dann ist die Voraussetzung für den ersten Versuch eine Netzwerkkarte einzusetzen gegeben. Je kompatibler der Bildschirm mit der Grafikkarte ist - desto besser, man merkt es daran, dass das Betriebssystem den Typ des Bildschirms findet. (zurück) |
„Die
kann man ja überall einsetzen“ wird flapsig über die
PCI -Karten gesagt, das ist so nicht richtig, mitunter erkennt der
Rechner eine Karte nicht oder verweigert blinkend und piepsend jeden
Dienst. Ausprobieren und/oder von vorn beginnen ist angesagt. Je nach BIOS
ist zudem ab und zu die Boot - Reihenfolge umzuschalten, so bei diesem
Compaq. Zuerst CD, dann Festplatte beim Installieren, erst dann bei
vollständiger Installation umschalten. ![]() Bild: Ein unschöner Anblick, beim instabilen Windows 98 bedeutet soetwas während der Installation das aus und so gut wie immer das Neuformatieren der Festplatte. Angenommen der Rechner erkennt die Karte, dann öffnet er im günstigsten Fall ein Popup - Fenster und fragt nach dem Treiber. Die Installations CD - sollte immer eingelegt sein, nun kommt die Installations - Disk für die Netzkartentreiber hinzu. Die Namen der erforderlichen Dateien stehen in der Hilfedatei der Disk, die sollte man vorher am anderen Rechner gelesen haben. Nachdem die Treiber installiert wurden erfolgt ein Neustart, geht alles gut bestehen Chancen, wenn nicht, dann alles von vorn - leider! (also Formatieren und....) ![]() Bild: Hier sieht man die Abfragemaske für den Ort des Treibers, allerdings nachdem bereits die entscheidende Datei NETFA311.INF gefunden wurde, gesucht wird nun vielmehr auf der Installations-CD Gesetzt den Fall die Karte ist installiert und erkannt, dies lässt sich prüfen, dann kann um via DSL/ Telefon einzusteigen die Softwareeinstellung des Betriebssystems abgeändert werden. Auch hier ist ein Neustart unumgänglich. War dies erfolgreich, dann ist zu prüfen ob alle übrigen Treiber installiert wurden, die Installations - CD war wohlgemerkt ständig im Laufwerk! ![]() Bild: Die Meldung der Treiber sei installiert wirkt geradezu wie eine Erlösung Jetzt ist es soweit die Daten für die DFÜ - Verbindung einzugeben, anschließend die erforderlichen daten für die Netzwerkverbindung, danach ist ein Neustart fällig. Fährt der Rechner ordnungsgemäss herunter und startet auch wieder tadellos, dann bitte immer noch Vorsicht, zuerst ist der Internet explorer aufzurufen, es öffnet sich der Netzwerksverbindungsassisten für Faxmodems, dort ist einzugeben, dass die Netzwerkverbindung bereits besteht, erst jetzt Doppelklick auf die eingerichtete DFÜ - Verbindung, Benutzername, Kennwort eingeben und sich positiv überraschen lassen. Win98 erlaubt ie6.0, Netscape6.1, Mozilla Firefox2.0, Opera9.12, Photoshop6.0, Acrobat reader5.0.5, und eben auch die alten DOS - Spiele zu der
Screenshot - Galerie |
| © Fotos: Teils screenshots, teils Schimbilder | © Text: a8425775@unet.univie.ac.at, 14. Jan. 2008 |